Aufgaben des BDKJ

Alle unter einem Dach
Im BDKJ haben sich katholische Jugendverbände zu einem Dachverband zusammengeschlossen. In unserer Diözese sind das neun Verbände mit insgesamt über 26.000 Mitgliedern.

Lobby für Kinder und Jugendliche

Der BDKJ und seine Mitgliedsverbände setzen sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in der Kirche und Gesellschaft eine aktive Rolle spielen können, dass dort ihre Anliegen ernstgenommen werden. Deshalb wollen die Verbände Kirche und Gesellschaft mitgestalten.

Junge Menschen in den Jugendverbänden möchten, dass es in der Kirche Platz für neue Ideen gibt. Gerade weil sie als Christen und Christinnen handeln.

Die Verbände verbindet – bei aller Eigenständigkeit und eigenen Profilen – die Überzeugung, dass pädagogische, politische und pastorale Elemente in ihrer Arbeit miteinander verbunden sind. Junge Menschen erleben, dass solidarisches Handeln in eigener Sache und für andere nötig ist, um Veränderungen zu einer humaneren und demokratischeren Gesellschaft zu fördern.

Das Jugendverbandsleben hat viele Seiten

Sinnvolle Freizeitgestaltung, intensive persönliche Kontakte, gemeinsame Erlebnisse und Aktionen sowie die Auseinandersetzung mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten. Ganz entscheidend ist dabei, dass Kinder und Jugendliche keine Probleme, keine Positionen und Aktionen aufgezwungen werden. Im Gegenteil: In Jugendverbänden können Mädchen und Jungen sich frei und selbstbestimmt bewegen.

Die Meinung jedes und jeder einzelnen zählt! Positionen entstehen erst allmählich aus der innerverbandlichen Diskussion – durch eine demokratische Entscheidungsfindung. Dabei werden die Jugendlichen von Ehren- und Hauptamtlichen begleitet, deren Engagement von christlichen und demokratischen Werten geprägt ist und die diese weitergeben möchten.

Gemeinsam sind wir stark!

Eine wichtige Aufgabe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im BDKJ ist, die Anliegen und Positionen, die aus der Arbeit der Verbände erwachsen, in kirchlichen und (gesellschafts-) politischen Gremien zu vertreten.

Der BDKJ pflegt und initiiert die Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Jugendarbeit und der Jugendhilfe. Dies dient einerseits dem fachlichen Austausch und ermöglicht es andererseits, über die Grenzen der katholischen Jugendverbandsarbeit hinaus mit BündnispartnerInnen für gemeinsame politische Ziele einzutreten. Die Kooperation mit anderen Trägern hat seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) eine weitere Bedeutung gewonnen. Das Gesetz, das den Kommunen die kontinuierliche Planung ihrer Jugendhilfe vorschreibt, verlangt die Einbeziehung der freien Träger der Jugendhilfe – also auch des BDKJ!

Wir haben somit die Möglichkeit, bei der Planung von Jugendarbeit in Landkreisen und kreisfreien Städten im Interesse der katholischen Jugend Einfluss zu nehmen. Das ist ein Grund, weshalb sich der BDKJ auch auf Kreis- bzw. Stadtebene organisiert. Dort, aber auch auf Diözesan-, Landes- und Bundesebene, sichert der BDKJ die finanziellen Rahmenbedingungen der katholischen Jugendarbeit. Gerade in Zeiten leerer öffentlicher und kirchlicher Kassen gehört dazu auch, dass der BDKJ auf allen Ebenen um Geld und Anerkennung für Ehrenamtliche kämpft. Wir tun dies mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, aber eben auch in politischen und kirchlichen Gremien.

Innerverbandlich unterstützt der BDKJ ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen durch Fortbildungsangebote.

Fachpools

In den Verbänden gibt es abfragbare Infos und Tipps zu den unterschiedlichsten Themen, etwa zu Ehrenamt, Ökologie, Eine-Welt- und internationale Arbeit, Kinderstufenarbeit, Schule, Sport und geschlechtsspezifische Arbeit. Ein wichtiges Anliegen ist der Einsatz für eine offene und fremdenfreundliche Gesellschaft