Diözesanrat setzt Akzente
In den (erweiterten) Vorstand wählten die Delegierten folgende zwölf Personen: Günter Gaschler (Dillingen), Sieglinde Hirner (Hohenwart), Otto Kocherscheidt (Augsburg), Benjamin Korpan (Penzberg), Elisabeth Mantlik (Memmingen), Josef Miller MdL (Memmingen), Marcel Rappold (Bernbach), Hildegard Schütz (Krumbach), Britta Stang (Augsburg), Hans-Jürgen Wohlfeil (Gennach), Max Weinkamm (Augsburg) und Wedigunda Zillner (Augsburg).
In seinem Dankeswort nannte der wieder gewählte Vorsitzende Helmut Mangold als wichtige Herausforderung, das Netz enger zu knüpfen. Noch mehr als bisher werde es darauf ankommen, dass im Diözesanrat Dekanate und Verbände zusammenarbeiten, sich absprechen und Vorhaben gemeinsam tragen. Auf der Diözesanebene kann dies aber nur gelingen, wenn es auch auf der mittleren Ebene praktiziert werde. Dafür wolle er sich als Vorsitzender verstärkt einsetzen.
Zuvor hatten die Delegierten die bestehenden acht Sachausschüsse bestätigt. Für zwei weitere Aufgaben richteten sie Ausschüsse neu ein. “Schule, Erziehung und Bildung” wird jetzt ein eigenständiger Bereich. Bisher war er Teil des Sachausschusses “Ehe und Familie”. Außerdem beschlossen die Delegierten einen Sachausschuss für pastorale Fragen. Eine Reihe von pastoralen Veränderungen steht an. Es ist wichtig, dass die Laien dazu ihre Meinung kompetent einbringen, zumal im Bistum Augsburg der Diözesanpastoralrat bisher nicht einberufen ist.
Die Sachausschüsse des Augsburger Diözesanrates leisten einen großen Teil der Arbeit des Laiengremiums. Ihre Mitglieder treffen sich regelmäßig und setzen sich kritisch mit den Entwicklungen in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich auseinander. Sie erarbeiten grundsätzliche Stellungnahmen des Diözesanrates und bereiten Vollversammlungen thematisch vor.
